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Wanderwochen 2010 auf Kreta
In Westen der größten griechischen Insel Kreta durchziehen die Lefká Óri, die Weißen Berge, das Land und sind mit ihren 40 über 2.000m hohen Gipfeln das größte und geschlossenste Gebirgsmassiv der Insel. Sie gelten in vielerlei Hinsicht als Besonderheit: kaum anderswo sind die landschaftlichen Gegensätze zwischen Hochebenen, schroffen Gipfeln und Schluchten, zwischen den fruchtbaren Ausläufern nach Norden und den kargen Zonen nach Süden größer als hier. Im Winter ist dieses Gebirgsmassiv ab 1.000m oft über Wochen von einer Schneedecke überzogen, die manchmal erst im Juli gänzlich geschmolzen ist. Als größter Wasserlieferant der Insel speisen die Weißen Berge die umliegenden Flüsse und die vielen Quellen bis hinab zur Südküste. Hier trifft man auf eine Vielzahl wunderschön gelegener Bergdörfer, in denen die heimische Bevölkerung ihre Traditionen und Eigenarten erhalten hat. Erst vor wenigen Jahrzehnten waren dieses Gebirgsmassiv und seine Ausläufer nur auf Maultierpfaden zugänglich und daher auch ein ideales Rückzugsgebiet für die einheimische Bevölkerung vor dem Einfall von Feinden. Wenn man am Sandstrand die kühlen Wogen des Meeres genießt, während im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Weißen Bergen leuchten, erlebt man, warum dieses Gebiet zu einer der schönsten und eindrucksvollsten Gegenden des gesamten Mittelmeerraumes zählt.
Mittelschwere Wanderungen: Dauer 2 bis 5 Std. reine Gehzeit. Auf- und Abstiege zwischen 400 u. 800 Höhenmeter möglich. Die Wege können auch kurze Strecken über wegloses Gelände führen. Wanderübung ist erforderlich. Knöchelhohe Wanderschuhe mit Profilsohle erforderlich. |
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