Kreta Reisen Kreta Reisen
+49 211 4982285 Kreta.com Ihr Griechenland-Spezialist berät Sie gerne!
Besuchen Sie uns: facebook google+

Korinth - Peloponnes

Informationen Korinth

Korinth liegt ca. 80 km südwestlich der Landeshauptstadt Athen. Die drittgrößte Stadt des Peloponnes hat heute ca. 35.000 Einwohner und ist nicht so spekatkulär. Reizvoll ist dagegen Alt-Korinth. Altkorinth liegt am Fusse des Bergkegels von Akrokorinth. Leider sind fast nur die römischen Bauwerke noch gut erhalten. Sehr interessant ist Akrokorinth, der Felskegel auf 575 m Höhe. Er war die Akropolis von Korinth. Die Stadtmauer spiegelt verschiedene Epochen und die Ihre Eroberer wieder. Es ist die älteste Burgfestung auf dem Peloponnes. Auf dem Gipfel befand sich auch der Tempel der Aphrodite. Die Dorer sahen hier einen vorteilhaften Platz für Ihren Handel und bauten im 1.Jahrtausend vor Chr. die Stadt Korinth "Korinthos".

Das Tor zum Peloponnes ist die Landzunge (Meerenge) auf griechisch = "Isthmos". Der Isthmos (Meerenge) ist seit prähistorischer Zeit nur 6 km breit, er war Verkehrsknotenpunkt für den Handel. Korinth wurde zur bevölkerungsreichsten Stadt der Region. Die Stadt und ihre Einwohner waren sehr exportorientiert. Besonders im Handel mit Keramik. Korinth gründete viele Stadtstaaten, so auf Sizilien und italienischem Festland, in Albanien und im westlichen heutigen Griechenland.

Der 5,6 km langer Kanal wurde 1881-94 von französischen und griechischen Ingenieuren angelegt. Den Kanal können nur Schiffe passieren, die die 10000 t nicht überschreiten, da er nur 24 m breit ist und die Wassertiefe 21 m beträgt. Die Wandhöhe beträgt 76 m. (heute gibt es immer wieder Leute, die an den Brücken über der Meerenge Bungee-Springen üben.) Diese Meerenge war von vielen Völkern umkämpft worden, da alle den strategischen Vorteil sahen. Durch Sperrmauern versuchte die Stadt 480 v. Chr. den Zugang der Perser zu verhindern, die in Griechenland eingefallen waren. 369v. Chr. gegen die Thebaner und 279 gegen die Kelten und auch später in der Spätantike musste die Stadt Ihre Grenzen verteidigen. Teile der Sperrmauer sind heute noch zu sehen. Diese Sperrmauer wurde später vom römischen Kaiser Marcian im 5. Jh. Und Kaiser Justian im 6.Jh. ausgebaut. Der Ausgrabungsbezirk der Stadt und das Museum sind im südlichen Ortsteil. Das Poseidon?Heiligtum (beim Dorf "Kiravrissi") mit den dorischen Ringhallentempel aus dem 4. Jh. V. Chr. sollte man sich auch anschauen. Gut erhalten ist das Wasserabflusssystem, die Starteinrichtung des Stadion und das römische Bad mit stuckverkleideten Decken aus dem 4. Jh. n. Chr. Sehenswert in dieser Region ist auch das Weinanbaugebiet von "Nemea". Vom Burgfelsen Akrokorinth führt eine Straße durch das landschaftlich schöne Weinanbaugebiet Nemea.

Fotogalerie

Korinth