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Mystra - Peloponnes

Informationen Mystra

Mystra ist eine gut erhaltene byzantinische Ruinenstadt, ca. eine Fahrstunde von Kalamata entfernt. Sie zählt zum Weltkulturerbe und steht unter dem Schutz der Unseco. Allein die Anfahrt durch das "Taygetos-Gebirge" ist eine Wucht. Die Serpentieren schlängeln sich um Berg, um Berg. Ständig geht es auf und ab, was die Fahrt recht anstrengend macht. Aber die grüne Natur, das Landschaftsbild entschädigt über jene Strapaze. Auf jedem gefahrenen Kilometer. In der "Evrotas-Ebene" angekommen, verschlägt es einem fast die Sprache, wenn man unvorbereitet hinter einer Kurve die Bergfestung mit dem Blick in die Ebene wahrnimmt. Hier trifft Natur und Kultur zusammen und bildet eine Einheit. Eine unserer fesselsten Eindrücke unserer Rundreise.

Mystra wurde als Folge kriegerischer Ereignisse im Jahre 1245-1278 zu Zeiten der Kreuzfahrer von den Franken gebaut. Im Kampf um die Vormachtstellung auf dem Peloponnes mit Byzanz gelang es dem Fürsten Guillaume II de Villehardouin die Eroberung Lakoniens. Um dies abzusichern wurden die Burgen, wie Monemvasia und auch Mystra gebaut. Der Erfolg hielt nicht lange und die Franken mussten die Burgen an Byzanz abtreten. Die Stadt entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum. Mitglieder des Kaiserhauses aus Konstantinopel stellen die Gouverneure im Palast von Mystas. Der Palast in der Oberstadt wird vielfach umgebaut und vergrößert. Die befestigte Siedlung soll mehrere tausend Menschen beherbergt haben.

Mit dem Fall Konstantinopels an die Türken, verfällt auch die Bedeutung Mystras. Das ehemalige Zentrum für Geisteswissenschaften kommt unter türkische Verwaltung. Minarette prägen nun das Stadtbild. 1770 begannen albanische Truppen, auf Geheiß der Türken, Mysta zu zerstören und der griechische Freiheitskampf tat seines auch dazu bei. Heute kann man noch gut erahnen, welche Bedeutung dieser Ort einmal in der Geschichte des Peloponnes gespielt hat.

Mystra