Heraklion, viertgrößte Stadt Griechenlands (140000 Einwohner) ist ein wenig von Klein Athen, Geschäfts- und Verwaltungszentrum der Insel, kulturhistorisches Highlight, Chaos und lebendigem Treiben. Touristische Ferienstimmung unterliegt meist großstädtischer Geschäftigkeit. Die Stadt hat eine lange Geschichte. Minoer, Sarazenen, Byzantiner, Venezianer, Türken, sie alle gaben der Stadt ein Bild und Ihr Dasein. 1972 wurde Heraklion Hauptstadt Kretas. Die touristischen Sehenswürdigkeiten befinden sich im Gro innerhalb in den noch gut erhaltenen Stadtmauern. Hier kann man sich gut orientieren, im Gegensatz in den Bezirken außerhalbs. Der große Freiheitsplatz (Platia Elefterias) bildet den Mittelpunkt der Stadt. Das Archäologische Museum befindet sich hier. Von hier aus geht die Dikeossinis Strasse ab, einer der wichtigsten Geschäftsstrassen. In gleicher Höhe verläuft die Odos Delalou, die Fußgängergasse mit Cafes, Restaurants und vielen Souvenirgeschäften. Folgt man ihr kommt man zur Platia Venizelo, der schönste Platz der Stadt. Hier vermischen sich Touristen mit Einheimischen. Links und rechts gehen kleine Strassen ab und es finden sich Örtchen wo man in Ruhe verweilen kann. Wer die Gelegenheit hat mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu kommen, ist bestens bedient, ansonsten kann schon die Suche nach einem Parkplatz etliche Zeit in Anspruch nehmen. Allein die Einbahnstrassen sind zeitraubend. Souvenirgeschäfte, Juweliere findet man in den genannten Strassen. Interessant ist die Odos 1866, die Marktstrasse der Stadt, wo Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Gewürze und Käse gehandelt werden. Im Archäologischen Museum sind die Exponate der Ausgrabungen von Knossos, Malia, Phaestos, Zakros zu finden. Von außen ist das Museum eher unscheinbar, aber von innen eine Wucht. Wer interessiert ist, kann Stunden hier verbringen. |
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